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Das Statzerhaus

Das Statzerhaus des ÖTK wurde nach gut zweijähriger Bauzeit am 29. Juni 1891 eröffnet und ist seit 1892 ständig bewirtschaftet. Als erster Hüttenwirt wird ein gewisser Thomas Kröß aus Bayern genannt. 1897 brannte die ursprüngliche Hütte durch die Unachtsamkeit eines Diebes aus und musste abgerissen werden. Am 8. September 1900 konnte der Neubau eingeweiht werden. Er wurde nach dem Alpinisten Moritz Edler von Statzer (Praktischer Arzt, kurzzeitiger Präsident des ÖTK) benannt und für die nächsten sechs Jahre von Franz Schwaiger aus Zell am See geführt.

 

Die nächsten Umbau- und Vergrößerungsarbeiten in den Jahren 1927 bis 1934 wurden von Katharina Schneider übernommen, die ab 1922 mehr als dreißig Jahre Hüttenwirtin war und die am 31. März 1953 von einem Raubmörder, einem Landarbeiter aus Kärnten, erschossen wurde. Der Mörder konnte später in Tirol gefasst werden und musste für 18 Jahre ins Gefängnis.

 

1974 wurde ein 4,2 km langer Wirtschaftsweg zum Statzerhaus errichtet. In den Jahren 1984/85 erfolgte ein neuerlicher Umbau. Die Eröffnung fand am 29. Juni 1986 statt, auf den Tag genau 95 Jahre nach der Ersteröffnung.

 

 

 

Gipfel

 

Auf dem Gipfel des 2.117 m hohen Hundstein thront das Statzerhaus des ÖTK (Österreichischer Touristenklub). Den Hundstein kann man von allen Himmelsrichtungen aus besteigen. Fast jeder der unzähligen Anstiege führt im letzten Teilstück über lange, eher flache Höhenrücken. Die Wanderrouten können zwar durchwegs als leicht eingestuft werden, sind jedoch meist ziemlich ausgedehnt, was sich in den Wegzeiten niederschlägt.

 

 

Das Statzerhaus - erbaut 1891 vom Touristenklub
Blick auf's Statzerhaus von der Zeller Seite aus
Das Statzerhaus mit Hundstein Gipfelkreuz